Wegen Urlaub geschlossen
Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum“ des Landes Tirol –2011
Das Hoteldorf Zürs mit 145 Einwohnern liegt mitten in den Alpen, auf 1720m Seehöhe. Mit 1500 Gästebetten wächst der Wintersportort Zürs jedes Jahr um das 17-fache. Im Winter hat Zürs 1500 Gäste und 950 Beschäftigte im Tourismusgewerbe.
"Nach der Saison fällt der Vorhang. Im Sommer ist Zürs wie ausgestorben. Die Liftanlagen sind tote Infrastrukturen und das Dorf ist ein Geisterdorf."
Grüße aus Tirol
Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum“ des Landes Tirol –2011
Das Projekt Grüße aus Tirol stört die Jagd des Touristen nach seinen Bildtrophäen. Jeder hat es schon einmal selbst im Urlaub erlebt, dass eine Sehenswürdigkeit auf Grund von Sanierungsarbeiten mit der eigenen Abbildung vergehängt war. Ein „ärgerliches“ Bild, da man um seine touristische Mission gebracht wurde.
Grüße aus Tirol verhängt keine Bauwerke, sondern verdeckt bekannte Landschaften, um das Bild des Touristens zu stören. Durch diese Störungen entstehen neue Blickwinkel auf die Landschaft.
Willkommen
Etiquetas:
berlin,
housing,
street art,
tape,
Urban Interventions,
Urbane Interventionen,
willkommen
Pio pio
Etiquetas:
berlin,
housing,
pio pio,
street art,
Überraschung,
Urban Interventions,
Urbane Interventionen
wie Zuhause
We measure my apartment in Kreuzberg and draw it exactly, 1:1 scale, with tape on the sidewalk. Rooms with doors, windows and furniture.
We spend time inside (outside). We walk along the corridor, sit on the couch, dance in the dining room, lay in bed. Do we act differently when everyone can see us? How does the size feel when there’s no walls, when the ceiling is the sky? How much love can you put in a piece of street?
Etiquetas:
berlin,
housing,
intimacy,
street art,
tape,
Urban Interventions,
Urbane Interventionen,
wie Zuhause
Das Erwachen
gemeinsam mit Tom Kühne und Helena Kolb
Grau ist die Farbe des Berliner Winters. Das städtische Leben wird in die Gebäude hineingezogen. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Stadt plötzlich von hellem Grün erleuchtet und der Lebensrhythmus breitet sich wieder entlang der Strassen aus.
Diese Augenblicke des Erwachens wollen wir feiern. Und sagen Sie nicht, das sei Kitsch.
Es ist an der Zeit ein neues Ritual des Stadterwachens zu erschaffen.
Park (-ing) Day '10
PARK(ing) Day is an annual, worldwide event that invites citizens everywhere to transform metered parking spots into temporary parks for the public good.
Etiquetas:
action,
berlin,
gardening,
Park(ing) Day '10,
participation,
party
StiftungFREIZEIT
Andersherum denken, Neues kreieren, zusammenkommen, Antworten finden, Netzwerke herstellen, Wissen teilen. So werden von uns Räume und Prozesse umkodiert, ironisiert und neue Formate des Zusammenlebens erdacht. Mit unseren Aktionen stellen wir uns immer wieder die Fragen: Wie entsteht ein kommunikativer Raum? Können mit Gestaltung Strukturen geschaffen werden, die ein Engagement zur Teilhaben generieren und Wissen sichtbar machen?
Unsere Interventionen fördern ein reflexives oder diskursives Engagement der Akteure für die Gesellschaft und führt zu gemeinsamer Wissensproduktion in stetigem Prozess – eine neue Form von Öffentlichkeit. Wissen – ob über praktische Erfahrungen erlernt oder sinnlich erfahren – wird gleichwertig auf Augenhöhe betrachtet.
Diese Form der Wissensvermittlung eröffnet auch für Museen neue Möglichkeiten der Öffentlichkeit. Werden soziale Interaktionen durch Interessen entwickelt, individuelle und kollektive Erfahrungen gesammelt und Blickwinkel verschoben, verwandelt sich auch der Ausstellungsraum. Er ist nicht mehr statisches Moment, sondern fortwährender Prozess des soziokulturellen Austauschs. Wir ist mehr!
StiftungFREIZEIT sind Stadtforscher: durch Beobachtung entstehen neue Möglichkeiten, den urbanen Raum zu verändern. Mit temporären Interventionen und durch Partizipation laden wir ein, öffentliche Räume im überraschenden Dialog mit der Stadt kulturell, sozial oder politisch neu zu denken. Wir stiften Andere an, sich freie Zeit für ihre Stadt zu nehmen.
Somos Rubén Jódar, Inés Aubert y Markus Blösl. Miramos la ciudad cada día por primera vez. Exploramos el potencial de la calle como espacio de encuentro, comunicación y debate. Apostamos por un espacio público más activo y participativo. Dotamos de nuevos significados a la cotidianidad. Creemos que la gente tiene mucho que decirse.
The LeisureFOUNDATION are Markus Blösl, Rubén Jódar and Inés Aubert, a group of architects based in Berlin. We want to question statements, rethink meanings, generate debate.
We’re looking for public sense in common space. Seeing the street as a communication platform, we open spaces for action, participation and exchange.
The city is yours, share it!
![]() |
fotos: Valentina Romano
|
INÉS AUBERT (1979, Barcelona, Spanien)
studierte Architektur an der ETSAB Barcelona und an der TU Delft.
In Barcelona war sie bei Cloud 9/ Enric Ruiz-Geli und Area Metropolitana de Barcelona (AMB) tätig.
Mit ihrem eigenen Büro hat sie in Spanien von 2005-08 verschiedene Projekte geplant und realisiert.
Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich in Berlin und war unter anderem bei Peanutz Architekten tätig. Parallel dazu arbeitet sie seit 2013 als Wissenschaftlicher Mitarbeiterin am Institut von Entwerfen und Gebäudelehre von Prof. Almut Grüntuch-Ernst an der TU-Braunschweig.
MARKUS BLÖSL (1973, Kitzbühel, Österreich)
studierte Architektur an der TU in Innsbruck. Im Jahr 2004 siedelte er nach Berlin, wo er freiberuflich als Architekt u. a. bei RAA tätig war. 2005 gründete er in Innsbruck „Fleisch is mei Gmias“, ein Arbeitskollektiv für Architekturvermittlung. 2007-08 war er Lehrbeauftragter am Inst. für Städtebau an der TU Innsbruck. 2010-12 war er Büropartner bei Peanutz Architekten Berlin. Von 2013-17 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Inst. für Gestaltung von Prof. Gabriele Seifert an der TU Innsbruck. Derzeit mach er im Rahmen des Margarete Schütte-Lihotzky Stipendiums ein Doktoratsstudium an der TU Innsbruck.
RUBÉN JÓDAR (1978, Barcelona, Spanien)
studierte Architektur an der ETSAB Barcelona, an der Waseda Universität in Tokyo und an der Accademia Mendrisio.
2006 hat er Suma Cum Laude mit der Projekt Shinjuku Bahnhof diplomiert.
2006 hat er Suma Cum Laude mit der Projekt Shinjuku Bahnhof diplomiert.
Er hat in verschiedenen Architekturbüros unter anderem bei Peter Zumthor, Olafur Eliasson, Josep Llinàs, Sauerbruch Hutton und Bruno Fioretti Marquez gearbeitet. Derzeit arbeitet er auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entwerfen und Gebäudekunde von Prof Jacob Van Rijs an der TU Berlin.
- Das Team StiftungFREIZEIT:
- Zoe Ritts
- Jim König
- Peter Richter
- Weiteren Kollaborationen:
2019-2020- Luzie Deubel
2019-2020- Maiella di Donato
2017-2019 - Jan Dubsky
2016-17- Daniel Hülseweg
2017- Jonathan Janssens
2018-17- Alberto Rey
2018-17- Ismael Aboli
2017- Esra Cümert
2016-17- Ionut Popa
2016-17- Sasa Müller
2015-16- Katharina Schmans
Abonnieren
Posts (Atom)










