im Rahmen der Ausstellung "Jutta Koether- Tour de Madame"
Ausstellung 18.5.-21.10.2018
München
Kunst geht durch die Augen und so auch die Kunstvermittlung. Durch die Station entsteht einen Ort im Foyer des Museums Brandhorst, indem es Platz für vieles gibt und Kinder und Erwachsener zugleich anspricht. Raum für neugieriger Forscher, Raum zum experimentieren, zu diskutieren und infragestellen, Raum zu kreieren, um sich zurückzuziehen und zu vertiefen.
"Das Thema Wohnungsbau ist heute so aktuell wie vor hundert
Jahren. Die Ausstellung widmet sich den Entwicklungen im Wohnungsbau in
den letzten hundert Jahren in Bayern unter dem Einfluss politischer,
gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in
Stadt und Land. Anhand von Projektbeispielen wird die Entwicklung
von Architektur, Raumvorstellungen und Grundrisslösungen bis
hin zur Ausstattung der einzelnen Wohnung vor dem Hintergrund
historischer Ereignisse anschaulich präsentiert."
Neugierig folgen wir wie Alice dem weißen Kaninchen in seinen Bau
und tauchen ein in Räume voller akustischer und visueller Anspielungen von
sechs zukunftsweisenden Projekten aus Feldern wie Architektur Kuratieren, Tanz,
Design, Musik und Videokunst.
Beim Forecast Festival im Haus der Kulturen der Welt macht das
weiße Kaninchen in Raumquadern neugierig auf die Projekte der Mentees.
Wir
sind Erinnerung. Sie macht uns zu dem, was wir sind. Unsere ganze
Lebensgeschichte besteht aus Erinnern. Wir sammelten in der ehemaligen
Karmeliterkirche die Erinnerungen der BesucherInnen und fragten: Welche Farbe
hat deine Erinnerung? Wie viel Erinnerung passt in ein Glas? Eine Farbe
erzählt soviel wie deine Worte. Mit jedem Satz und Tropfen Farbe wird das
Gedächtnis der Stadt sichtbarer.
con Kilian Haselbeck, Meret Schlegel (Cie zeitSprung) y Manel Salas Palau
Tic, tac, pasa, para, verde, rojo, brrrm, shsh.. Coches, luces, pasos que arrancan y se vuelven a pausar en una corriente continua y a la vez siempre nueva. En la gran coreografía polifónica de la ciudad nos movemos en el espacio definido por las reglas, que llevan la batuta del ritmo urbano. ¿Pero cuánta libertad tenemos en realidad? ¿Podemos redefinir las reglas de juego en el tablero urbano?
Eine, zwei, zehn Minuten? 1 Entschleunigungsspur, 9 Stationen, 9 Angebote
und 21 Sanduhren, damit die Zeit im Blick bleibt. – eine komplette
Entschleunigung dauert 36 Minuten und 30 Sekunden.
Der Kletteorit ist in St. Georg gelandet und rückt anspruchsvollen und unentgeltlichen Outdoorsport ganz nah an die Stadtmitte. Er ergänzt den Kletterspielplatz für Kinder im Lohmühlenpark an seinem südlichen Ende um eine neue Anlaufstelle für Profis und Hobbykletterer. Im Schatten der umliegenden Hochhäuser kann die ganze sportbegeisterte Familie so den Tag verbringen.
Als große abstrakte Skulptur macht der Kletteorit selbstbewusst auf sich aufmerksam und weckt die Neugier, den veränderten Ort neu zu entdecken. Der weiche Krater, in den der Kletteorit eingebettet ist, schützt bei Stürzen. Sitzsteine bieten Klettermuffeln Platz, das bunte Treiben zu beobachten.
Der Geschmacksträger macht ein unwiderstehliches Angebot an die Stadt: Gemeinsames Kochen und Essen fast überall! Das Zusammenkommen an der langen Tafel von Menschen unterschiedlicher Altersstufen, Herkünfte oder Hintergründe unterstützt den Austausch von Ideen und Rezepten, Ansichten und Wissen, Erinnerungen und Kulturen. Essen wird so zu einem sinnlichen Beteiligungswerkzeug der Stadtintegration und fördert Identifikation mit und den Zusammenhalt an der Geest. Stadtliebe geht durch den Magen.
Das Siestarium ist ein Ort der Entschleunigung mitten in St. Georg. Eine kleine grüne Stadtoase die Pendlern, Passanten und Anwohnern die Möglichkeit einer kurzen Verschnaufpause bietet. Ob im Halbschatten oder in der Sonne, hart oder weich gebettet, still oder mit Vogelgesang, nah am Boden oder höher in der Luft, jeder kann im Siestarium seine Lieblingsecke finden und in jeder Siesta eine andere ausprobieren. Pflanzbeete bieten außerdem die Möglichkeit zu gärtnern und sich selbst zu versorgen und werden von engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern beackert und gepflegt.
Der BauBau ist ein wanderndes Baulabor, das einen Ort generiert an dem junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder in den Sommermonaten unter Aufsicht zusammenkommen können, um ein Verständnis von Materialien, deren Fügungen und Lebenszyklen im 1:1 Versuch zu entwickeln. Durch das experimentelle Ausprobieren der eigenen Fingerfertigkeit entstehen Traumarchitekturen und Luftschlösser, die Team- und Kommunikationsfähigkeit wird gestärkt und Wissen über Handwerk und Bauprozesse wird vermittelt.
Die App AB an die Geest gibt dem jungen, sich verändernden Stadtraum an der Geest auch ein selbstbewusstes digitales Gesicht. Sie organisiert den Wissenstransfer zwischen Außenstehenden und aktiven Bürgerinnen und Bürgern in den angrenzenden Stadtteilen. Sie berichtet über die Geschichte der Landschaftsachse und weist auf besondere Orte mit Potential hin. Sie macht Lust auf aktive Stadtgestaltung und den Landschaftsraum der Geest. Sie lädt dazu ein, die Stadt immer wieder neu zu entdecken. Jeder wird zum Stadtforscher!
im Rahmen der stadt_potenziale 2015 Innsbruck, Österreich
Wie werden die Begehren der
TouristInnen erzeugt und bedient? Wie funktionieren die Produktionsprozesse des
Tourismus? Fluss und Brücke, so steht es in den Reiseführern, gaben Innsbruck seinen Namen. Ihr Besuch der Innbrücke steht nun griffbereit in Ihrem Zuhause und mit jedem Öffnen der Flasche kommt Ihre Erinnerung daran zurück.
Schon von Anfang an wird man aus der Rotunde durch das große Neonlicht
nach drinnen gerufen. Eine Luftschleuse und ein subtiler Duft deuten an, dass
wir uns auf der Schwelle zu einer Konsumswelt befinden. Die Illusion eines unendlichen Korridors zieht den Besucher in die
Ausstellung hinein und lädt zum Verweilen, die Inhalte entdecken und sich immer
wieder von der Vielfalt der Blickpunkte überraschen lassen ein. Doch der Blick
hinter die Fassade zeigt eine andere Realität...
Workshop Architekturvermittlung gemeinsam mit dem akademischen Gymnasium Innsbruck
Wir bekommen unsere Statistiken aus den Medien, doch was passiert wenn wir selbst Statistiken direkt aus unserem Lebensumfeld generieren? Sind Statistiken immer objektiv? Wie können Statistiken manipulieren? Was bedeutet ein statistischer Durchschnitt? Welche Statistik ist politisch, moralisch oder ethisch fragwürdig?
gemeinsam mit dem Gymnasium Sillgasse Innsbruck und dem Gymnasium Wörgl, Österreich
Der Gedanke ist genial einfach. Michel Butor, Literatur- und Kunsttheoretiker, fragt sich: Was ist eine Stadt? Die Antwort ist für einen Buchbegeisterten nicht überraschend: Die Stadt ist ein Text, aus dem er liest und über den er nachdenkt. Der Gattung nach geradezu ein guter Roman.
mit Kilian Haselbeck, Meret Schlegel(CiezeitSprung) und Manuel Salas Palau
«Yellow» ist eine Ode an die Bewegungsfreiheit in der Stadt, eine kurze Störung von unserem automatisierten Verhalten im urbanen Raum. Mit Zebrastreifen als Tanzfläche und Verkehr als Takt werden die PassantInnen mehr tun, als aneinander vorbei zu laufen.
Ein zelluläres Dispositiv, das die simultanen Ereignisse des
Forecast Festivals analog inszeniert, spannt sich im Foyer vom Haus der
Kulturen der Welt als abstrakte Landschaft aus weißen Kartons und Papphockern
auf.
Konzept und Raumgestaltung für den Vermittlungsraum der Pinakothek der Moderne 2016, München
Malen, falten, schneiden, kleben...
und ausstellen!
Der
Vermittlungsraum in der Pinakothek der Moderne ist ein temporärer Kommunikationsort,
ein Treffpunkt für Kinder und Erwachsene, in dem ganz viel passieren kann. Er inspiriert und regt zum Machen an.
Das Forecast Forum: Gedanken zum Anthropozän treffen auf jene
zur Erforschung fotografischer Techniken. Gedanken zu Moos als Designobjekt
treffen auf jene zur Musikszene in Palästina. Über drei Tage hinweg zeigte das
Forecast Forum Live-Präsentationen von 30 Talenten aus den Bereichen Design,
Kunst, Architektur und Wissenschaft und bot einen gemeinsamen Raum für aktuelle
Fragen und Ideen, für Austausch und Vernetzung.
Workshop im Rahmen von HausAufgaben in Barkenberg in Kooperation mit der Stadt Dorsten, der Regionale 2016 und der StadtBauKultur NRW 2015
Jeder
ist in etwas ein Experte und braucht gleichzeitig manchmal
Unterstützung. Was können wir zusammen? Was sind unsere Möglichkeiten
als Gemeinschaft? WIR ist MEHR ist ein Kommunikationswerkzeug für die
Nachbarschaft, das soziale Innovationen im Alltag behutsam umsetzen
kann.
Siebzig Jahrgänge einer Ausbildungsstätte für Architektur – das sind mehrere tausend Wendepunkte im Leben von Menschen, die an der Gestaltung unserer Lebenswelt mitwirken. Um hiervon ein Bild zu geben, hat das Institut GTAS Abschlussarbeiten aus allen sieben Dekaden zu einem temporären Archiv zusammengebracht.
In Zusammenarbeit mit Kilian Haselbeck und Manel Salas
Mai 2015, Zürich, Schweiz
In der polyphonischen Choreographie der Stadt bewegen
wir uns in dem Freiraum zwischen Regeln, die uns ihren Rhythmus vorgeben: bei
Grün gehen, bei Rot stoppen, abbiegen verboten, bei Blau parken... Aber wie
groß ist eigentlich dieser Freiraum? Kann man neue Regeln auf dem urbanen
Spielbrett selber erfinden?
Wieviele
Ellen von Laura misst das Klassenzimmer, wieviele Jans ist die Aula
lang und was haben unsere Füße mit Architektur zu tun? In einem
spielerischen Workshop untersuchen wir gemeinsam mit einer Schulklasse
das Thema des menschlichen Maßes und nähern uns dem Konzept des
Maßstabsbegriffs in der Architektur an.
Die Strasse ist voll mit vergänglichen Werken. Bevor sie verschwinden kuratieren wir eine Wechselausstellung in der Bürknerstrasse. Wir geben Ihnen einen Titel, beschreiben Ihre Herstellungstechnik und krempeln unsere Perspektiven auf den Alltag um.
im Rahmen von Projekt "Poldi im Park" von bilding. Kunst- und Architekturschule 2013, Innsbruck
Im Rapoldipark gibt`s was zu feiern. Zuerst wird gesammelt, dann kommt die Vorfreude, wir schauen zusammen in Richtung Himmel und bei heulenden Sirenen wächst unsere Aufregung - dann plötzlich: BAAAAMM!! ein gelber Regen wirbelt und tanzt über uns wie bunte Schmetterlinge, fällt langsam herunter und bildet einen rauschenden Teppich.
Die Salvatorgasse in Hall hat neue Türen und
Fenster. Sie stehen zwischen den alten Hauseingängen und Schaufenstern,
unauffällig wie die neuen BewohnerInnen der Stadt. Hinter den Türen und
Fenstern können jedoch ihre Geschichten entdeckt werden.
Alexanderplatz is a strange, fascinating place. The center of the city and yet a non-place crossed by thousands of people every day. It has seen markets, revolutions, demonstrations and reunifications. Somehow its character of big empty stage encourages people to say what they think.
Workshop im Rahmen von RaumGestalten 2014 - KulturKontakt Austria gemeinsam mit dem Bundesrealgymnasium Wörgl 2014, Wörgl, Österreich
Die Umsetzung eines Stadtparks
in Wörgl steht trotz vieler Befürworter nicht im Kalender der Politik. Statt
auf Antworten auf wann, wo, wie zu warten, ist es oft einfacher, die Dinge
selbst in die Hand zu nehmen. Selbstgestaltet, flexibel und mobil sind gute Antworten bei offenen Fragen.
Partizipative Interaktion im Rahmen desSparkling Science Projekts
"Spurensuche: Hall in Bewegung"
Feldforschung und Ausstellung zur Arbeitsmigration
in Hall und Umgebung.
Ab wann ist man Teil der Geschichte Halls? Am 7. März 2014 wurden die HallerInnen mit der unsichtbaren Geschichte von Migration in ihrer Stadt konfrontiert. Die SchülerInnen, die auf der Suche nach historischen Spuren der Migration in Hall bisher in der Recherche tätig waren, luden alle HallerInnen ein, ihre eigenen Erfahrungen und Geschichten zu teilen und in einer interaktiven Zeitleiste der Stadtgeschichte einzutragen.